Arganöl

Arganöl Anwendung.Schönheit und Ernährung

Arganöl, Argan Öl

Arganöl zählt zu den wohl wertvollsten Pflanzenölen unserer Erde. Es wird auch als flussiges Gold aus Marokko bezeichnet und genießt mittlerweile ein großes Ansehen. Dem Arganöl werden zahlreiche positive Eigenschaften zugesprochen. Aufgrund des hohen Vitamin-E Gehalts und der optimalen Kombination von essenziellen Fettsäuren und Antioxidantien wird es in den verschiedensten Bereichen zur Anwendung gebracht. Unter anderem wird es in den aufgelisteten Bereichen angewendet:

 .Arganöl Naturkosmetik

 .Arganöl Feinkost

 .Arganöl und die Gesundheit

 Die Herkunft des Arganöls ist weltweit einzigartig.

Der Arganbaum gedeiht, wie erwähnt, nur in einer Region – in Südwest-Marokko nahe und um Agadir. Botanisch gesehen ist der Arganbaum ein Relikt aus einem vergangenen Erdzeitalter, dem Tertiär. Aus vielerlei Gründen ist er wertvoll und seine Erhaltung und Pflege geradezu eine Staatsangelegenheit. Sein aktuelles Verbreitungsgebiet, die „Arganeraie“, ist etwa 8000 Quadratkilometer groß. Seit 1998 hat die UNESCO es als Biosphärenreservat ausgewiesen. So wird sichergestellt, dass die Bäume in traditioneller Weise genutzt werden können und etwa zwei Millionen Menschen ein Auskommen sichern, dabei aber unter größtmöglichem Schutz stehen.

Seine wirtschaftliche und ökologische Bedeutung für die Amazigh, die hier ansässigen Berber, ist immens. Das Arganöl stellen sie zunächst für den Eigenbedarf her, denn es ist traditioneller Bestandteil ihrer Küche und als häusliche „Medizin“, dient aber auch der Hautpflege. Die gezielte Produktion für den Verkauf bringt bares Geld und ist ein wirtschaftliches Standbein für eine ansonsten sehr arme Bevölkerung.

Die Ausbeute bei der Gewinnung des Arganöls ist im Verhältnis zum Aufwand höchst spärlich: Etwa 30 Kilogramm Früchte – die nicht vom Baum geerntet, sondern reif abfallen und gesammelt werden – enthalten genug Kerne, um einen knappen Liter des kostbaren Öls herzustellen.

Arganöl Anwendung: Arganöl wird als Speise- ,  Kosmetik– und Heilöl verwendet.

Arganöl, Argan Öl

In der Küche wird aufgrund des Geschmackes vor allem das Öl aus gerösteten Nüssen benutzt. Es passt gut zu Salaten, aber auch zu warmen Speisen. Dabei ist anzumerken, dass es am sinnvollsten ist, das Öl zum Schluss an die fertigen Speisen zu geben. Natürlich kann man auch damit braten, allerdings gehen die kostbaren Wirkstoffe, die das Arganöl so einzigartig machen, leider in der Regel verloren. Das native Öl kann ebenfalls und auf gleiche Weise verwendet werden. Der Unterschied liegt im Geschmack, der hier deutlich milder ausfällt und darin, dass Sie sicher sein können, dass keine Wirkstoffe durch die Röstung verloren gehen können. Hierzu ein Hinweis in eigener Sache: Das Arganöl von Souk du Maroc wird bei Temperaturen unter 40 Grad Celsius so schonend geröstet, dass
die Kräfte des Öles weitestgehend erhalten bleiben. In der Kosmetik kann zunächst einmal das reine Öl verwendet werden, das direkt auf die Haut aufgetragen wird. Für kosmetische Zwecke benutzt man in aller Regel das native Arganöl. Das liegt vor allem daran, dass es im Vergleich zu dem Öl aus gerösteten Nüssen nahezu geruchlos ist. Es kann sowohl im Gesicht angewendet werden wie am gesamten Körper (ist unter Umständen auch eine Kostenfrage…) Neben dem reinen Öl gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Kosmetik-Produkten auf Basis von bzw. mit Arganöl als Bestandteil: Cremes, Lotionen, Seifen, Shampoos, etc. Hier ist es stets angeraten, die Liste der Inhaltsstoffe zu prüfen: Daran, an welcher Stelle die Zutat Arganöl dort angegeben ist, erkennen Sie in etwa, wie viel Arganöl tatsächlich in der Rezeptur ist. Je weiter vorne, desto mehr – je weiter hinten desto weniger.         

Als Heilmittel wird Arganöl mit großem Erfolg bei verschiedensten Erkrankungen, z.B. der Haut, erfolgreich eingesetzt. Es gilt als anitoxidativ, desinfizierend, feuchtigkeitsoendend, pilz- und bakterienhemmend, durchblutungsfördernd, zellverjüngend und abwehrstärkend. Die Einsatzgebiete
reichen dabei von Haut- und Haarproblemen über Gelenkerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs. Da man sich auf diesem Feld leicht auf allzu dünnes (rechtliches) Eis begibt, möchten und müssen wir uns hier allerdings vorsichtig zurückhalten und verweisen daher auf Dr. Peter Schleicher, der die medizinischen Anwendungsfelder und Wirkungen von Arganöl in seinem Buch „Arganöl – die heilende Wirkung des marokkanischen Goldes ausführlich und gut verständlich darlegt.

Wenn Sie Arganöl zur allgemeinen Förderung Ihres Wohlbefindens nutzen möchten, nehmen Sie täglich einen knappen Esslöffel voll davon ein. Das schmeckt gut und tut gut!

Arganöl, das wunder-öl – Wirkung und Anwendung.

Mit dem Arganöl erhalten die Anwender ein optimales Produkt,um Hautschäden und Haarschäden zu reparieren und vor weiteren negativen Einflüssen zu schützen. Arganöl mit seinen bis zu 80 Prozent ungesättigten Fettsäuren spielt eine große Rolle, welche besonders wichtig und nahezu unerlässlich für intakte Körperzellen sind. Die Fette sind sehr wirkungsvoll und befeuchten die menschlichen Zellen. Das Positive daran ist, dass der Feuchtigkeitsmechanismus des Körpers nicht beeinträchtigt wird. Eine besonders wirkungsvolle Fettsäure ist die Linolsäure. Linolsäure ist dafür bekannt, dass sie auch in dem gesunden und wirkungsvollen Schwarzkümmelöl enthalten ist. Die Linolsäure gehört der Omega 6 Gruppe an und ist zweifach ungesättigt. Wie wirkt sich die Linolsäure auf unseren Körper aus? 

Unterstützt die Organfunktion                                                  

Unterstützt die Darmschleimhaut

Wirkt entzündungsmindernd

Vitalität und Elastizität für Haut und Haare 

Austrocknen von Haut und Haar wird verhindert

Vorbeugen von Haarbruch

Faltenbildung wird reduziert

Es gibt übrigens noch weitere wichtige Bestandteile im Arganöl. Diese nennen sich Phytosterine und Triterpenoide. Auch diese Bestandteile wirken sich sehr positiv auf den menschlichen Organismus aus. Die Phytosterine sind dafür bekannt, dass sie einen wahnsinnig guten Pflegeeffekt mit sich bringen. Feuchtigkeitsspeicherung innerhalb unserer Zellen wird durch die Phytosterine realisiert und die Aktivierung des Hautstoffwechsels wird aktiviert. Die Triterpenoide machen sich hingegen innerhalb des menschlichen Organismus nützlich. Sie wirken sich folgendermaßen aus:

        -Tragen zur Gesundheit von Leber, Galle und Herz bei                 

       - Neutralisation von krebsfördernden Substanzen

       - Kämpfen gegen Viren an

Arganöl, Besonderer Geschmack für kalte Speisen

Trotzdem ist Arganöl ein gesundes und gutes Öl, das vielfältige Einsatzmöglichkeiten bietet. Wird es im kosmetischen Bereich eingesetzt, werden die Kerne der Früchte, aus denen das Öl gepresst wird, unbehandelt verarbeitet. Für den Gebrauch in der Küche werden die mandelähnlichen Kerne geröstet, was ihnen ein nussiges Röst-Aroma verleiht.

Doch hier ist auch Vorsicht geboten. Denn es gibt gravierende Qualitätsunterschiede, warnt Matthäus: «Das Problem ist, dass das Öl oftmals traditionell hergestellt wird. Das hat zur Folge, dass auch mikrobielle Prozesse ablaufen können und die Stabilität des Öles nicht besonders ist. Viele Öle, die wir untersucht haben, hatten einen sehr unangenehmen Geschmack. Das ging in Richtung Roquefort-Käse.» Bei manchen Speisen sei das noch gut vorstellbar. «Aber es geht auch in Richtung gammlig, modrig und stichig. Das sind dann tatsächlich Abbaureaktionen aufgrund mangelnder Sorgfalt bei der Herstellung.»

Darin sieht Matthäus auch das Problem des Öls. Denn: Der Verbraucher kann anhand der Flasche nicht erkennen, ob er ein qualitativ hochwertiges Öl kauft oder nicht. Hier hilft nur durchprobieren und das schmackhafteste Öl finden. Denn natürlich gibt es auch Öle von hervorragender Qualität.

Trotzdem sind der Nutzung in der Küche mit einem hochwertigen Arganöl kaum Grenzen gesetzt. Dennoch empfiehlt Betrand Matthäus die Verwendung für kalte Speisen. Salate, Desserts und andere Köstlichkeiten können durch das feine Nussartige Aroma raffiniert verfeinert werden. Auch zum Kochen und Braten kann das Öl problemlos verwendet werden. Jedoch geht der Geschmack durch das Erhitzen verloren. Das ist allerdings bei nahezu allen Speiseölen so. Da das Arganöl jedoch sehr teuer ist, ist der Einsatz in der kalten Küche 

Arganöl Naturkosmetik und die Wirkung: für Haut, Haare & Gesicht

Arganöl bietet sich als hervorragende Quelle des Vitamins E an. Dieses wehrt auf der zellulären Ebene schädliche freie Radikale erfolgreich ab, wodurch bei Haaren und Haut die Spannkraft sowie die Vitalität aufrechterhalten wird. Aus genau diesen Gründen wird aufbauenden Shampoos und Hautcremes gern und oft das Vitamin E beigefügt. Selbst das Haarwachstum und die Haarfülle soll es wesentlich verbessern können. Wird das Arganöl äußerlich aufgetragen, kann das Vitamin E die Regeneration von sonnenverbrannten und vernarbten Hautbereichen intensiv unterstützen.

Eine besondere Form dieses Vitamins sind die Tocopherole. Als Antioxidantien können sie Hautschäden neutralisieren, welche durch gesundheitsschädliche freie Radikale verursacht werden. Dies kommt im Besonderen hinsichtlich der voranschreitenden Umweltverschmutzung zum Tragen. Ebenso verleihen Carotinoide des Arganöls dem Hautbild ein wesentlich frischeres und jüngeres Aussehen. Zudem straffen sie als naturgegebene Antioxidantien das Gewebe, wobei gleichzeitig ein Schutz vor UV-Strahlen aufgebaut wird.

Saponine üben wiederum auf die Körperhaut einen besonders kühlenden Effekt aus, reduzieren zudem Falten  und lindern eventuelle Entzündungen, indem ein Hydro-Lipid-Film aufgebaut wird. Mittels dieser hauchdünnen Schicht wird die Geschmeidigkeit der jeweiligen Hautoberfläche gewährleistet, wobei sie zudem einen antimikrobiellen Schutz darstellt.

Der äußerst hohe Anteil von Polyphenolen vervollständigt das intensive Pflegerepertoire des Arganöls. Es handelt sich hierbei um pflanzliche Antioxidantien, welche die Produktion gesunder Zellen fördern, vor Entzündungen bewahren und die freien Radikalen entwaffnen. Polyphenole sind wahre Verjüngungsmeister und sorgen somit stets für eine elastische und geschmeidige Haut. 

Eigenschaften von Arganöl und dessen Wirkung

Das aus Marokko stammende Arganöl zeichnet sich durch viele positiven Eigenschaften aus. Da ist es nicht verwunderlich, dass Menschen die unter Problemen der Haut leiden oder litten, ein gutes Feedback zu diesem Öl abgeben. Lobend werden die,

Nährwerte

wiederaufbauenden Eigenschaften

Kosmetikeigenschaften                                                                                                 

gesundheitlichen Eigenschaften

kulinarischen Eigenschaften

Gut zieht das Öl in die Haut ein und befeuchtet und ernährt sie. Der Haut werden durch die Substanzen wie, Antioxidantien, Fotosterine, Vitamin E, dazu verholfen, dass sie gesund und attraktiv aussieht. Bei der Anwendung von Argan wird das Gleichgewicht der Haut wiederhergestellt. Deshalb erzeugt diese Vorgehensweise positive Ergebnisse bei der Behandlung von Akne, Schuppenflechte und wirkt prophylaktisch gegen die Alterung der Haut. Tiefe Kratzer der Haut oder Verbrennungen können, dank der regenerierenden Wirkung von Argan, effizient eingesetzt werden. Teilweise verschwinden auch kleine Muttermale.

Getestet haben Argan vorwiegend Frauen, um ihre Nägel zu stärken, die Eigenschaften der Haare günstig zu beeinflussen und natürlich mit Heilkuren der Alterung der Haut entgegenzuwirken. Die Resonanz der Frauen war einheitlich als gut zu bezeichnen. Das liegt an den Nähr- und Wirkstoffen in dem Arganöl. Die Vielzahl der ungesättigten Fettsäuren hat einen vortrefflichen Effekt im Kampf gegen das Übergewicht. Eine gute Alternative ist es die entzündungshemmenden Eigenschaften zu nutzen, wenn man an Arthritis oder Rheuma leidet. Als Konzentrat findet man Argan in Kapselform vor. Das Öl löst inzwischen beim Kochen in vielen Haushalten das Olivenöl ab. Die wertvollen Eigenschaften bedingt durch die Fettsäuren, die durch die traditionelle Herstellung erhalten bleiben, können sich im kulinarischen Bereich voll entfalten. Die Vorteile von dem enthaltenen Vitamin E können effektiv beim Braten und zum Kochen genutzt werden. Wobei dies nochmals genauer bei den Anwendungsgebieten beschrieben wird.

Arganöl ist besonders reich an Antioxidantien Vitamin E, Omega 6 und ungesättigten Fettsäure.Das Arganöl hat positive Auswirkung auf die Gesundheit. Es hilft insbesondere die vielen Erkrankungen der Haut und Haar zu behandeln: trockene Flecken, Dehnungsstreifen, Schuppenflechte, Akne, Windpocken und Spuren von vielen Hautreizungen,Ekzeme,Haarausfall,Blutkreislauf. Arganöl ist eine außergewöhnliche Anti-Falten - Produkt. Es verzögert das Phänomen der Hauttrockenheit, die Haut in der Tiefe nährt es die Haut Geschmeidigkeit und Elastizität wieder her, während Glanz durch oft eine tägliche Aktivität und die Haut Angriffe in diesem Rahmen getrübt wiederherzustellen. Es bietet auch einen ausgezeichneten Haar.

Gastronomische Arganöl, inzwischen wird jetzt von den Grands Chefs angenommen dank ihrer außergewöhnlichen nussigen Geschmack ihrer empfindlichsten Rezepte gerecht zu werden.Darüber hinaus reduziert die Nahrungs Ebene, Verbrauch deutlich schlechte Cholesterin Ursache Herzinfarkt und schwere Herz - Kreislauf - Probleme.

Arganöl, Argan Öl


Es wird auch als flussiges Gold aus Marokko bezeichnet und genießt mittlerweile ein großes Ansehen. Dem Arganöl werden zahlreiche positive Eigenschaften zugesprochen. Aufgrund des hohen Vitamin-E Gehalts und der optimalen Kombination von essenziellen Fettsäuren und Antioxidantien wird es in den verschiedensten Bereichen zur Anwendung gebracht.                                           

Wissenschaftliche Studien von Professor Derrouiche zeigen , dass der Konsum schlechte Cholesterin, Arteriosklerose und Herzinfarkt schützt. Diese Forschung wurde von der Französisch Society of Cardiology im Jahr 2004 auf ihren vierzehnten Tagen verliehen. Professor Derrouiche hat gezeigt , dass die zur Prävention von Herz - Kreislauf - Erkrankungen im Zusammenhang Vorteile für die Bedeutung der Lipidfraktion von Arganöl verbunden waren.

Diese Fraktion stellt mehr als 99% der Zusammensetzung des natürlichen Arganöl, besonders reich an poli-ungesättigten Fettsäuren.Insbesondere ist zu beachten, den hohen Anteil an Ölsäure (45%) und Linolsäure (35%).       

Diese beiden Fettsäuren haben eine anerkannte Aktion gegen Cholesterin.
Beachten Sie, dass diese Anteile unter Pflanzenölen die wichtigsten sind.Insbesondere ist der Linolsäuregehalt von Arganöl größer als die von Olivenöl.Was noch bemerkenswerter als Linolsäure ist "essentiell genannt "Weil es nicht vom Körper synthetisiert werden.Es muss von Nahrung zur Verfügung gestellt werden.

Linol- und Ölsäure sind bekannt für ihre Wirkung und Cholesterin Rolle bekannt.Das heißt  Plasma - Cholesterin im Körper zu verhindern , dass die schädlichen Ablagerungen,wodurch die Gefahr des „Metzger“ und verursachen einen Herzinfarkt zu reduzieren.

Die empfohlene tägliche Aufnahme dieser beiden Säuren 5 bis 6 Gramm.Dies ist umso wichtiger, dass diese beiden Säuren Vorläufer von Prostaglandinen, die Zellmembran Austausch regulieren,das natürliche Arganöl enthält auch eine Menge an Vitamin E die 10 - fache hochwertig als Olivenöl.

Arganöl hilft Ihnen die Beschwerden einer Chemotherapie zu lindern. 

.Positive Wirkung auf Knochenmarkzellen

.Steigerung der Produktion von Immunzellen

.Schutz der Körperzellen

.Zerstörung von Tumorzellen

.Erhöhung der Anzahl von B-Zellen (Produktion von Antikörper)

Arganöl - in der Krebs-Prävention.
Bereits Gegenstand einiger Forschungsarbeiten ist die Wirkung von Arganöl respektive der besonderen Kombination seiner Inhaltsstoffe. 2003 widmete sich eine französische Studie diesem Thema.

Ziel der Untersuchung war es, die Fettsäuren,Tocopherole, Squalene, Steroide und Phenole in drei Arten von Arganöl zu analysieren. Herangezogen wurden marokkanisches Küchen- und Pflegeöl sowie eine in Frankreich hergestellte Variante. Zum Vergleich dienten natives Oliven- und Sonnenblumenöl. Der Anteil und die besondere Kombination der Inhaltsstoffe Tocopherol, Squalen, Sterolen und Ölsäure ist möglicherweise ausschlaggebend für die stark krebsverhindernde marokkanische Ernährungsweise, bei der Arganöl eine wichtige Rolle spielt.

Aus Arganöl extrahierte Polyphenole und Sterole erwiesen sich im Labor als fatal für Prostata-Krebszellen.

Arganöl , Anti-Aging mit Antioxidantien:

Trotzen Sie den Zeichen der Hautalterung und nutzen Sie Arganöl als natürliches Anti-Aging-Mittel. Arganöl ist eine hervorragende Quelle für Vitamin E. Dieses hochwirksame Antioxidans wehrt auf zellulärer Ebene freie Radikale ab, was zugleich die Vitalität und Spannkraft von Haut und Haaren aufrechterhält.                                                                                              

Aus diesem Grund wird Vitamin E gern aufbauenden Hautcremes und Shampoos zugesetzt. Auch die Haarfülle und das Haarwachstum soll Vitamin E verbessern. Trägt man Arganöl äusserlich auf, unterstützt das Vitamin E ausserdem die Regeneration von vernarbter und sonnenverbrannter Haut. Als besondere Form von Vitamin E liegen die Tocopherole vor. Diese Antioxidantien neutralisieren durch freie Radikale verursachte Hautschäden, was vor allem hinsichtlich der zunehmenden Umweltverschmutzung von Vorteil ist.

Auch die in Arganöl enthaltenen Carotinoide verleihen unserer Haut ein jüngeres Aussehen. Als natürliche Antioxidantien straffen sie das Gewebe und schützen zugleich vor UV-Strahlen. Saponine wiederum haben einen kühlenden Effekt auf die Haut, lindern Entzündungen und reduzieren Falten, indem sie den Hydro-Lipid-Film wiederaufbauen. Diese dünne Schicht auf der Hautoberfläche ist für die Geschmeidigkeit der Haut unerlässlich und hat eine antimikrobielle Schutzfunktion.

Der hohe Gehalt an Polyphenolen komplettiert das Pflegerepertoire von Arganöl. Diese Gruppe von pflanzlichen Antioxidantien fördert die Produktion von gesunden Zellen und entwaffnet freie Radikale. Als wahre Verjüngungsagenten sorgen Polyphenole für eine geschmeidige Haut und schützen vor Entzündungen.

Arganöl-Medizinische Verwendung.

Arganöl ist aber nicht nur wohlschmeckend, sondern auch richtig gesund - eine echte Kostbarkeit. Der Grund: Arganöl unterscheidet sich von vielen anderen Ölen durch seine wertvollen Inhaltsstoffe. So besitzt das Öl mit die höchste Konzentration an essentiellen Fettsäuren (über 80%) - hauptsächlich Linolsäure und Oleinsäure.

Des Weiteren findet sich ein hoher Anteil natürlicher Antioxidantien zum Schutz vor schädlichen freien Radikalen. So ist Arganöl ungewöhnlich reich an Alpha-Tokopherol, das die stärkste Vitamin E- Aktivität besitzt. Von besonderem Interesse sind für Wissenschaftler die im Arganöl enthaltenen Sterole, wie Schottenol und auch Spinasterol.

Die Berber Marokkos setzen das Öl schon lange für medizinische Zwecke ein, so z. B. zur Behandlung von Magen- und Darmproblemen, Herz- und Kreislaufschwierigkeiten aber auch bei Sonnenbrand oder zur Desinfektion von Wunden. Die traditionelle Medizin kennt die Anwendung von Arganöl bei Akne, Windpocken, Neurodermitis, Rheuma, Gelenkschmerzen und Hämorrhoiden.

Reine Haut mit Argan-Öl
Argan-Öl hat einen lindernen Effekt auf Akne, Pickel und unreiner Haut. Viele erfahren dabei, dass die Probleme komplett verschwinden, wenn sie ihre Haut täglich pflegen. Wie im Abschnitt zuvor über die Hautpflege (lesen Sie hier) beschrieben, führt das Argan-Öl der Haut natürliche Stoffe hinzu, die dazu beitragen, dass die Haut seinen gesunden Zustand aufrecht erhält und somit weich, stark und geschmeidig bleibt.

Akne, Pickel, Mitesser und unreine Haut entstehen, weil die Poren der Haut sich zusammenziehen und somit nicht Schwierigkeiten hat, die Abfallstoffe loszuwerden. Dies bedeutet, dass diese akkumulieren und somit ein Pickel entsteht. Ein Pickel ist nichts anderes als Fett und Abfallstoffe, die der Körper nicht loswerden kann.

Außer die Haut zu pflegen kann Argan Öl möglicherweise die genannten Probleme vorbeugen und mildern/entfernen. Die pflegende Wirkung des Öls macht, dass die Poren sich ausweiten und die Haut damit leichter die Abfallstoffe loswerden kann.

Leiden Sie an schweren Akne-Problemen, dann sollten Sie schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Wir empfehlen nicht, dass Sie zuerst testen, denn schwere Probleme können einen Eingriff oder Medizin erforderlich machen.                                           

So entfernen und beugen Sie Akne, Pickel, Miteser und unreine Haut vor
Der Guide basiert auf das Verwenden von biobedouinen Argan Öl, dass sich in einer Flasche mit Druckpumpe befindet. Für die Pflege des Gesichts sollten Sie eine Menge von 1-2 Teelöffeln verwenden. Die eigentliche Pflege dauert 2-5 Minuten, je nach Umfang der Hautprobleme.

Beginnen Sie eventuell damit, Ihr Gesicht in warmem Wasser zu waschen. Viele haben damit Erfahrungen, dass die Haut mehr empfänglich für das Öl ist, wenn es feucht und warm ist.
Dosieren Sie eine kleine Menge Argan-Öl in der Handfläche. Verteilen Sie das Öl in einer dünnen Schicht in beiden Handflächen.
Massieren Sie die Haut im Gesicht mit runden und weichen Bewegungen, so dass das Öl in einer dünnen und gleichmäßigen Schicht verteilt wird.
Lassen Sie das Öl in die Haut eindringen. Sie sollten es nicht abwaschen.
Die Pflege ist somit beendet. Sie können dies bis zu mehr Mals täglich wiederholen, jedoch am besten mit ein paar Stunden Pause, um den besten Effekt zu erhalten.
Ihr Gesicht darf nicht in Argan Öl schwimmen. Eine dünne, feine Schicht reicht. Das Öl wirkt nicht besser, nur weil man mehr davon benutzt. Die Haut sollte die Möglichkeit habe, das Öl zu absorbieren, um zu wirken.

Das biobedouinen Argan Öl kann bei allen Hauttypen angewendet werden und ist keinesfalls gesundheitsschädlich.

Arganbaum  (Argania Spinosa )Sitz und Eigenshaften

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Der Ursprung des Arganbaumes lässt sich auf mindestens 80 Millionen Jahre zurückdatieren. Er ist als Gattung älter als die großen Gebirge der Erde, Himalaya, Alpen, Anden, Rocky Mountains. Zudem ist er älter als viele Säugetierarten, die heute die Erde bevölkern, und war vermutlich ein Zeitgenosse der letzten großen Saurier. Seine Ursprünge liegen in einer Epoche, in der das Klima bis zu den Polen überwiegend tropisch warm war. Im Tertiär, dem Zeitabschnitt von 65 bis 2,6 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung, fand ein massiver Klimawandel statt. Noch in dieser Zeit war der Arganbaum vermutlich ein Bestandteil aller Wälder rund um das heutige Mittelmeer und im Raum Nordafrika. Im Laufe des Tertiär entwickelten sich Pflanzen- und Tierwelt zu den heute bekannten Formen. Der Arganbaum kann als lebendes Fossil aus einer früheren Etappe der Erdgeschichte bezeichnet werden.

Der Arganbaum (Argania Spinosa) wächst nur noch in der Region Argana, im Süden Marokkos. Er exestiert schätzungsweise seit mehr als drei Millionen Jahren.Dieser wunderbarer Baum ist ein Lebenskünstler,denn er kann harte Lebens- und Naturbedingungen bewältigen.Er kann gut mit wenig Wasser auskommen, höhere Temperaturen von über 50 Grad Celsius vertragen und sogar extreme Trokenheit überstehen. Daher nennt man ihn auch den Eisenholzbaum.Die Arganpflanze wirkt verholzend und ist mit Dornen bestückt.Sie schiesst in die Höhe von bis 10 Meter,die Krone kann einen Umfang von bis zu 70 Metern erreichen und wird 200 bis 400 Jahre alt.Holz, Blätter, Früchte und das aus den Samen gewonnene  Arganöl auch Marokkaniches öl genannt sind vielfältig nutzbar. Das Öl ist in seiner Zusammensetzung und Wirkung auf den menschlichen Körper so einzigartig,dass es vermehrt die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich zieht.Die Einwohner der Region Argana pflegen diese einzigartige Kulturlandschaft seit unzähligen Generationen . Heute noch verdienen viele Berberfamilien ihren Lebensunterhalt von dem Ertrag der Arganfrüchte.Der Landstrich wurde 1998 von der UNESCO zum Biosphären-Reservat erklärt , um die Region Argana Sowie die Arganpflanze und die damit verbundenen Berbertraditionen zu bewahren. 

Arganbaum:Größe, Lebensdauer und Fruchtertrag:

Die Bäume werden zwischen 150 und 400 Jahre alt und sind etwa zwischen 50 und 60 Jahren am produktivsten und trägt dabei bis zu 40 Kilogramm Früchte. Gute Jahre mit ausreichend Niederschlägen nutzt der Baum wirksam aus: Ab dem Alter von fünf Jahren trägt er Blüten, die über das ganze Jahr hinweg zeitversetzt nachtreiben oder zur Argannuß ausreifen. Die Erntezeit liegt zwischen Mai und September.

Zwar gelingt es, mit etwas Geduld ein Pflänzchen aus einem Kern der Argannuss zu ziehen, doch außer an ihrem heimischen Standort ist es bislang nie gelungen, die Bäume zu ihrer vollen Reife, Größe und Fruchtbarkeit zu bringen. In Israel und Saudi-Arabien gestartete Versuche von Argan-Kulturen scheiterten.

Eine Theorie besagt, dass die Kerne den Verdauungstrakt von Ziege oder Dromedar durchlaufen müssten, bevor sich auskeimen können. Doch dieser Weg lässt sich durch mehrtägiges Einweichen in gleichmäßig lauwarmem Wasser ersetzen.

Im Handel sind keimfähige Argan-Samen und mehrjährige Setzlinge erhältlich allerdings gedeihen sie in mitteleuropäischem Klima nur als Ziergewächse und es besteht keine Chance, dass sie sich zur Reife entwickeln.

Heute sind die Bestände des Arganbaums in einem Biosphären-Reservat geschützt, ihre Nutzung wird sorgfältig überwacht. Lange vor den 90ger Jahren wurden ganze Wälder zugunsten anderer Agrarprodukte abgeholzt. Während die Bäume perfekt an das extrem heiße, trockene Klima angepasst sind, bringen andere Kulturen keinen vernünftigen Ertrag. Der Erfolg scheiterte am Wassermangel und der Hitze, die Rodungen trugen nur zu einer allgemeinen Verschlechterungen der Lebensbedingungen bei. Diese Tatsachen beendeten die Rodungen zum Glück rechtzeitig.

Die Frucht des Arganbaumes: Die Argannuss:

Geformt wie eine Olive, nur etwas größer und von gelblicher Farbe, enthält die Argannuss zwei bis drei ölhaltige Kerne. Die marokkanischen Ziegen pflegen auf die Bäume zu klettern und hier Laub und Früchte zu knabbern, die Kerne oder Nüsse aber scheiden sie aus. Früher wurden diese Kerne praktisch aus den Hinterlassenschaften der Ziegen gesammelt und verarbeitet, heute ist erfolgt die Verwertung etwas direkter. Gleichwohl dürfen die Berberfrauen die Früchte nicht pflücken, sie dürfen sie nur einsammeln, um die Bäume nicht zu beschädigen.

Für den menschlichen Verzehr ist die Frucht ungeeignet, denn sie schmeckt äußerst bitter. Ihr hoher Eiweiß- und Glukosegehalt macht sie aber zu einer Art Kraftfutter für Tiere.

Mit dem Beginn der Herbstregen im Oktober treiben neue Blätter aus und die kleinen Früchte aus dem Vorjahr reifen allmählich. Gleichzeitig gedeihen Blüten auf den einjährigen Trieben. Neue Triebe bilden sich etwa im Januar und im Februar ist der Baum mit Blüten förmlich übersät. Während der heißen trockenen Sommerperiode stellen die neu aus den Blüten entwickelten Arganfrüchte das Wachstum ein, die Vorjahresfrüchte aber reifen aus.

Der Arganbaum ist der einzige Vertreter der Gattung Argania. Sie gehört zur Familie der Sapotengewächse (Sapotaceae). Man findet den Arganbaum im südwestlichen Marokko und südöstlichen Algerien, wo er Höhenlagen bis 1300 m besiedelt. Sein Vorkommen geht zurück auf die Zeit des Teriär, bis vor 80 Mill. Jahren. Damals bedeckte er weite Gebiete in Nordafrika, aber auch in Südeuropa war er vertreten.
Nach der Abkühlung im Quartär gingen diese Bestände zurück. Heute findet man ihn auf einer Fläche von 800000 Hektar und er gilt als gefährdet.

Er kann ein Alter von 250 - 400 Jahren erreichen. Seine Wuchshöhe geht um die 10 Meter. Für seinen eher niedrigen Stamm bildet er eine weitausladende Krone aus. Wegen seines harten Holzes, nennt man ihn wie viele andere Arten auch, "Eisenholzbaum." Seine Äste können sich bis zum Boden herabneigen und sind bedornt. Die Arganfrucht ist dattelähnlich, sieht aus wie eine Mischung von Olive und gelber Pflaume und zählt zu den Beerenfrüchten. Seine Früchte schmecken bitter und sind dattelgroß. Ihre Schale ist äußerst hart und so groß wie eine Haselnuß. Darin befinden sich Samen so groß wie Sonnenblumenkerne. Aus ihnen wir das Argan-Öl gewonnen und das schon seit Jahrhunderten. Arganwälder verhindern auch fortschreitende Wüstenbildung.

Der Baum verträgt langanhaltende Trockenheit und große Hitze, inetwa bis 50 ° Grad. Bei solchen Verhältnissen verliert er seine Blätter, ohne aber abzusterben.

Arganöl auch Argan Öl Gewinnung:

Die Früchte des Baumes werden mit der Hand aufgelesen. In Plantagen schüttelt man sie mit einer Art Rüttelmaschine von den Bäumen unter denen ein Netz ausgelegt wird. Zunächst werden sie luftgetrocknet, dann meist maschinell gequetscht um die Schalen vom Fruchtfleisch zu tennen. Um an die Samen zu kommen zerschlägt man die Schalenfrucht zwischen zwei Steinen Die Samen werden dann bei leichter Hitze geröstet und mit einer Handmühle gemahlen. Der dabei entstehende Brei wird mit Wasser behandelt bis das Öl austritt und sich absondert. Aus 4,5 kg Kerne (Samen) gewinnt man einen Liter Öl.

Man verwendet es in der Kosmetik und bei Handkrankheiten. Man kann es aber auch zu Speiseöl verarbeiten.